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Haltung eines Kerrys

Hund und Katze

All unsere Kerrys leben mit uns in häuslicher Gemeinschaft. Ob in der Wohnung, im Büro, im Betrieb, im Garten – überall sind sie dabei. Sie bleiben aber auch alleine und bewachen mit grosser Aufmerksamkeit Haus und Hof. Aufgrund seiner Anhänglichkeit ist der Kerry Blue Terrier nicht zur Zwingerhaltung geeignet, deshalb lehnen wir diese auch grundsätzlich ab.

Eine der Natur angepasste Ernährung, d.h. frisches oder gekochtes Fleisch, gekochten Fisch, mit Gemüse und Getreideprodukten ist für uns eine Selbstverständlichkeit; ebenso Quark, Joghurt oder Hüttenkäse, mindestens 1 Eßlöffel pro Tag, decken den täglichen Calciumbedarf des Hundes.

Dass wir mit unserer Aufzucht richtig liegen wird dadurch belegt, dass unsere Hunde recht alt werden und nicht nur als Familien- oder Ausstellungshunde, sondern auch als Sporthunde sehr gut ankommen.

Kerrys, mit denen wir gezüchtet haben, dürfen bei uns ihren wohlverdienten Lebensabend verbringen. Sie genießen genauso, wie die jüngeren Hunde, ihren täglichen Spaziergang. Allerdings werden sie ihrem Alter und ihren Bedürfnissen entsprechend ernährt und auch gehalten.

 

Die trächtige Hündin

Voraussetzung für eine Zuchthündin ist ihre Gesundheit!

Von sehr vielen Leuten wird die Trächtigkeit einer Hündin als Normalfall angesehen. Das ist sicher richtig – aber nur teilweise – und es ist auch nicht damit getan, dass man nach 8 Wochen der tragenden Hündin einfach eine Wurfkiste hinstellt und sie dann ihrem Schicksal überlässt.

Ich bin der Meinung, dass man einer gedeckten Hündin in ganz besonderem Maße sehr viel Liebe und Zuwendung angedeihen lassen sollte. In jedem Fall ist es sehr sinnvoll, der Hündin viel Auslauf in frischer Luft zu ermöglichen und öfters kleinere Spaziergänge, bei denen sie sich lösen sollte, zu unternehmen. In der heißen Jahreszeit gehe ich morgens früh und abends spät mit ihr nach draußen; ansonsten kann sie sich frei im Haus und Garten, so wie sie es immer gewohnt ist, bewegen. Gegen Ende der Schwangerschaft lasse ich die Hündin über die Dauer der Spaziergänge selbst entscheiden, d.h. sie zeigt mir an, wie lange sie laufen möchte; jedenfalls übe ich keinen Zwang auf die Länge der Laufzeit aus!

Da ich sehr viel Wert auf Frischfleisch-Ernährung (Rindfleisch, Pansen, Blättermagen usw.) und gedämpftes Gemüse/Getreide lege, gibt es eigentlich bei meiner Fütterung nur dahingehend eine Umstellung, dass ich ca. ab der 2. Hälfte der Trächtigkeit meinen Hündinnen mehrere kleinere Mahlzeiten gebe, immer unter dem Gesichtspunkt, einen möglichst hohen Eiweißanteil zu verabreichen. Werden Sauermilchprodukte vertragen, so beginne ich die erste Mahlzeit mit Hüttenkäse, Naturjoghurt oder Quark und Reis oder auch Kartoffelpuré.
Zur Mittags- und Abendmahlzeit gebe ich dann gedämpftes Getreide (Reis, Naturreis, Hirse oder Buchweizen; immer aber nur 2 Getreidearten zusammen) zuzüglich gedämpftes Gemüse ( Karotten, Zucchini, Chicorée und Fenchel; auch hier immer nur 2 Gemüsesorten zusammen) zuzüglich frisches rohes Rindfleisch mit Pansen oder Blättermagen, Kopf- oder Backenfleisch. Ergänzend gibt es eine Messerspitze voll klein geschnittene Kräuter.
Zur Anregung der Verdauung und zur Vitaminergänzung setze ich der Mittags- und Abendmahlzeit je 1 TL Hefeflocken + 1 Multivitamintablette zu.
Als Zwischenmahlzeit gebe ich Äpfel, Bananen oder Obst der Jahreszeit entsprechend, wenn es von der Hündin vertragen wird.
Erwähnen möchte ich noch, daß alle meine Hündinnen ab dem Decktag 1x täglich 2 Eßl. Himbeerblättertee ins Futter bekommen. Dies bewirkt eine Reinhaltung der Gebärmutter und in der Regel ein komplikationsloses Werfen.

Sehr froh bin ich, wenn meine Hündinnen von mir selbst zubereitetes Gemüsewasser trinken. Dies bewirkt ein Durchspülen der Nieren und trägt wesentlich dazu bei, den Körper des Muttertieres von Abfallstoffen der wachsenden Jungen zu säubern; auch natürliche Mineralsalze werden mit dieser zusätzlichen Flüssigkeitsaufnahme aufgenommen.

Ab der 8. Woche der Trächtigkeit wachsen die Welpen im Mutterleib nicht mehr stark. Jetzt entwickelt sich das Haarkleid und die Krallen. Der Bauchumfang der Hündin wird nach unten merklich stärker und die Welpen werden immer aktiver; das bedeutet, dass sie sich langsam auf die Geburt und somit auf das Verlassen der Gebährmutter vorbereiten. Ab dem 58. Tag der Trächtigkeit gebe ich meiner Hündin, anstatt nur wie oben erwähnt feste Nahrung sondern setzt dieser mehr Flüssigkeit zu, die den Darm und den gesamten Organismus weniger belastet und somit für eine reibungslose Geburt, dadurch dass der Darm leerer ist, sogt.


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