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Geschichten aus dem Leben

Das Zusammenleben mit den Kerrys ist immer wieder aufregend und spannend. Ganz besondere Momente, die wir mit unseren Hunden erlebt haben, sind an dieser Stelle zusammengetragen.

Bonny rettet ihre Freundin
O-Wurf-Treffen am 16. Juni 2010
O-Wurf-Treffen am 17. Juni 2009
Q-Wurf-Treffen
Bonnys erstes Jahr in Bremen
Das abendliche Ritual
"Balou" – Der ideale Hund, gibt es diesen überhaupt?
War es reiner Zufall oder dachte Uczi wirklich mit?

 

Bonny rettet ihre Freundin Jule aus misslicher Lage

Bonny hat u.a. eine Rauhaardackel-Freundin namens Jule. Die beiden und die dazugehörigen Frauchen treffen sich sehr häufig morgens beim ersten Rundgang und freuen sich dann auf den gemeinsamen Spaziergang; die beiden Vierbeiner eher auf die Leckerle.

Vor knapp einem Jahr trafen wir auf unserem vertrauten Weg Jules Frauchen alleine an. Sie berichtete uns, dass Jule abgeleint und plötzlich verschwunden war. Jule hatte offensichtlich ihrem Jagdinstinkt folgend eine interessantere Variante des morgentlichen Spaziergangs entdeckt. Leider war sie zu diesem Zeitpunkt schon eine Weile fort. Weder auf Pfeifen noch Rufen hat sie reagiert. Man hat auch kein rascheln oder Geräusche hören können, die ihr zuzuordnen gewesen wären. Wir beschlossen daraufhin, dass Bonny und ich die Umgebung absuchen wollten und das Frauchen von Jule dort warten wollte, wo sie abhanden kam. Nach knapp einer Stunde intensiven Suchens in den angrenzenden Vorgärten und Gartengrundstücken, bei dem uns nicht ganz wohl war, da wir schließlich ohne Wissen und Zustimmung der jeweiligen Eigentümer fremde Grundstücke betraten, kamen Bonny und ich ohne Jule völlig niedergeschlagen bei Jules Frauchen wieder an. Sie stand immer noch ganz alleine dort und war sehr traurig darüber. Während wir noch überlegten, wie wir weiter vorgehen könnten, Jule zu finden, zog meine Bonny plötzlich ganz stark auf ein nahegelegenes Gartengrundstück. Obwohl für uns schlecht einsehbar und gut eingezäunt, fand Bonny eine kleine Lücke in dem Grenzzaun. Leider konnten wir dort nicht durchkrabbeln, weil diese Öffnung für uns und selbst für Bonny zu klein war. Für Jule wäre sie aber ausreichend gewesen. Bonny zog weiter extrem auf dieses Grundstück zu und suchte nach einer Möglichkeit, dieses Hindernis zu überwinden. Wir mussten nun annehmen, dass Bonny eine Spur von Jule aufgenommen hatte. Inzwischen erinnerte sich auch Jules Frauchen an eine Lücke im Zaun, die man allerdings über ein anderes benachbartes Grundstück erreichen konnte. Sie sagte mir, dass sie einige Monate zuvor schon mal mit meinem Mann und Bonny durch diese Lücke geschlüpft waren, um Jule dort aus einem Gebüsch zu holen. Bonny zog unglaublich dort hin und wir zwängten uns alle drei durch diese kleine Öffnung. Ich hatte Mühe, Bonny an der Leine zu folgen. Wir riefen, pfiffen und forderten Bonny weiterhin auf, Jule zu suchen. Nach wenigen Metern lief Bonny an einem kleinen Pavillon vorbei auf einen morastigen Teich zu. Obwohl ich nichts sehen konnte, stürmte Bonny nur so dorthin. Plötzlich sah ich ein kleines Hundeköpfchen aus dem Morast schauen. Es war Jule, sie steckte dort fest und konnte sich selbst nicht befreien geschweige denn bemerkbar machen, da sie sonst noch tiefer eingesunken wäre. Ich rief Jules Frauchen zu mir und sie betrat den Teich soweit, dass sie Jule gerade noch am Halsband greifen und herausziehen konnte. Jule stand dann regungslos wieder auf festem Boden und offensichtlich unter Schock. Ich habe Bonny dafür ganz tüchtig gelobt und belohnt. Jules Frauchen, mit nassen, morastigen Schuhen und Füßen, bedankte sich auch noch vor Ort ganz liebevoll bei meiner Bonny für diese Rettung.

Seit diesem Vorfall wird Bonny bei jeder Begegnung mit Jule vom Frauchen oder Herrchen besonders liebevoll begrüßt und mit Leckerle verwöhnt. Bonny und Jule lieben sich seither sehr inniglich und es ist zauberhaft zu sehen, wie sie sich Küsschen geben und aufeinander freuen.

Liebe Grüße
Ihre Brigitte Höllein

 

O-Wurf-Treffen 2010

Ich war wieder da! Und es war – wie immer – am Anfang schrecklich.
Diesmal hat man mich sogar in unserer Ferienwohnung gebadet, so dass ich gleich wusste, was auf mich zukam – und das auch noch im Urlaub! Naja, nach dem unvermeidlichen Schneiden bei und von meiner Züchterin (mein Frauchen übt ja immer noch, wie es richtig geht) wurde es dann netter.

Angesagt war dann Toben mit meinen Wurf-Schwestern – die „große“ Nancy ist ja dort sowieso wohnhaft. Dann sollte ich mich im Trimmraum ausruhen (von wegen, ich kann ja auf der Rückfahrt schlafen, da verpasse ich auch nichts). In der Zeit haben unsere Frauchen und Herrchen lecker gegessen und mein „Stiefvater“ hat seinen Garten komplett durchmarkiert, das habe ich aus dem Fenster gesehen. Wenn der wüsste, dass ich ja wahrscheinlich erst in einem Jahr wieder zu Besuch komme, hätte er sich die ganze Arbeit sparen können. Und meine Züchterin hatte da so eine nette, blutjunge neue Hündin, mit der bin ich wohl nicht verwandt. Das könnte ja mal was werden… ach nee, ich wurde ja noch nicht zuchttauglich geschrieben, seufz… Aber immerhin habe ich den Jgd.-Champion KfT, den Klubjugendsieger und den DT-Champion KfT!

Dann wird es im nächsten Jahr wohl wieder schrecklich werden, mit Schneiden und Ausruhen, usw. Aber mein Frauchen und Herrchen freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen, und dann tue ich ihnen den Gefallen und komme noch mal mit.

 

O-Wurf-Treffen am 17. Juni 2009

Am ehemaligen Feiertag habe ich mich mal wieder mit meinen Geschwistern - Olea mit Familie Welz, Olivia mit Familie Stefan und Pia mit Familie Wendel - bei unserer Züchterin und Mama in der Pfalz getroffen. Ich habe immer nur das Pech, dass ich dann auch noch schön gemacht werde, d.h. geschnitten und - noch viel schlimmer- meine Haare aus den Ohren gezupft bekomme. Und alles nur, weil wir viel weiter von Frau Erhart weg wohnen und nicht so oft dorthin kommen, wie die Mädels.
Aber egal, sonst ist es ja immer sehr schön dort. Da liegen so viele schöne Sachen im Garten herum (Bälle, Zausel, Fellknochen, Jutestöckchen, usw.), es gibt einen Agility-Slalom und eine Obedience-Hürde, nicht zu vergessen unsere Welpenecke, und man kann auch Pippi und Häufchen machen (das ist lustig, wenn einer anfängt müssen plötzlich alle anderen auch, selbst wenn sie vorher noch spazieren waren).
Zu Hause darf ich natürlich auch in den Garten machen, tue ich aber nicht, weil ich viel lieber nach draußen vor die Haustüre gehe und dort mein Revier markiere, in meinem Garten bin ja eh nur ich und ein paar Katzen. Denen bringe ich noch bei, dass sie woanders hingehen sollen!
Mein Frauchen und Herrchen haben diesmal auch etwas für die anderen Frauchen und Herrchen zu Essen mitgebracht, wie alle anderen auch, Frau Erhart bewirtet uns ja so wieso immer sehr gut und so gab es einen leckeren Brunch, später noch einen Kaffeeklatsch, und danach sind wir noch mit allen Schwestern, meiner Mama Fina und unserer großen Schwester Nancy spazieren gegangen. Frau Erhart hat meinen Schwager Uczi zu Hause gelassen. Sie meint, dass wir Männer uns nicht vertragen würden. Könnte sie recht haben, denn wenn ich so überlege, fast wäre mein Schwager (von meiner Schwester Olea) ja auch noch unser Stiefvater geworden, so etwas gibt es bei Menschen auch nur ganz selten, und ich finde das aber in unserer Familie blöd.
Das Herrchen von meiner Schwester Olivia hat wieder schöne Fotos gemacht, und mein Frauchen hat jetzt auch endlich ihr Versprechen gehalten und diese Zeilen aus mir rausgequetscht.
Das Herrchen von Pia hatte ein Aua am Fuß und konnte deshalb nicht mit spazieren gehen, aber es haben sich alle für spätestens nächstes Jahr wieder verabredet und freuen sich schon auf ein neues O-Treffen mit leckerem Essen und meinem Ohrbüschelrupfen.
Euer Oliver Twist zur Saliergruft.

Q-Wurf-Treffen

Es war mal wieder Zeit, zuletzt hatten sich die Geschwister mit 6 Monaten gesehen und auch die, durchweg zufriedenen, Besitzer hatten so lange auf eine Zusammenkunft dieser Art warten müssen. Zwei Jahre und fünf Monate alt mussten die Hunde erst werden bis man endlich wieder alle unter einen Hut bekam.  Zeit und Entfernung waren aber an diesem Mittwoch kein Hindernis, so dass zumindest wieder vier der sechs Geschwister samt Anhang einen wunderbaren Sommertag (bei ca. 32°C) in Laumersheim erleben durften.

Es war schön zu sehen, wie unterschiedlich sich die Hunde entwickelt hatten in Größe Form und Färbung. Aber interessanter war es zu beobachten wie ähnlich sich die Hunde im Verhalten waren. Die drei Brüder Quacks („Nelson“), Quentin und Quite „Cooper“, zeigten sich alters und terriertypisch als kleine Machos mit durchaus unterschiedlichen Strategien  allen zu zeigen wie gut sie sind, während die einzige Hündin Queeny durch Ausgeglichenheit und Arbeitseifer glänzte.

Nach einem gemeinsamen Spaziergang um die Weidenmühle, bei dem sich auch die Rüden ohne Leine bestens vertrugen, wurde Pizza bestellt. Nach dem gemeinsamen Essen gab es so was wie eine „Bescherung“ – Frau Erhart kramte alle möglichen Kerry-Accessoires heraus, die auf dem „freien Markt“ wahrscheinlich niemals mehr zu bekommen sind, aber Sie hat halt so ihre Quellen…

Dann ging es daran, den Kerry-Haltern noch mal zu zeigen wie ein Kerry auszusehen hat, auf eigenen Wunsch, unterzogen sich alle einer Gerneralkritik was das Trimmen und den Schnitt  ihrer Hunde angeht. Geplant war für jeden Hund „so ein paar Minuten, daraus wurde dann pro Hund natürlich wieder mehr als 30Minuten. Quentin und Cooper mussten dann noch die ganze Veranstaltung mit einer Auseinandersetzung um ihre Schwester etwas aufmischen, so dass die Herren beim Kaffetrinken in den Welpengehegen sitzen „durften“. Ob dabei Kindheitserinnerungen aufkamen?

Als es dann gegen  Abend etwas kühler wurde, zeigte Queeny ihren Brüdern, wie die mitgebrachte Flyball-Maschine funktioniert und wie gut sie den Hürdenparcours in Kombination mit diesem Gerät beherrscht. Die „Jungs“ durften es dann auch mal versuchen, was aber eher beim Versuchen blieb… Alles in allem war es wieder ein schöner Tag, dessen Wiederholung nicht wieder so lange auf sich warten lassen sollte.

Immer wieder betonte „Nelson’s“ Herrchen: „Eines sollten wir noch festhalten, wir haben tolle Hunde“. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, er hat Recht! Alle Hunde sind in ihrem jetzigen Umfeld bestens integriert, absolut alltagstauglich und alle werden über das „normale“ hinaus gefordert und gefördert. Also bleibt noch weiteres festzuhalten, wir haben nicht nur tolle und schöne Hunde. Diese Hunde haben auch gute und verantwortungsbewusste Halter bekommen und wir haben eine fantastische und engagierte Züchterin, die durch ihre Aufzucht und die Auswahl der Halter dieses erst ermöglicht hat.

Danke!

Bonnys erstes Jahr in Bremen

Im März 2008 kam Bonny (Rhea Zur Saliergruft) vereinbarungsgemäß mit dreieinhalb Monaten zu uns. Viele wichtige und hilfreiche Ratschläge der Züchterin haben uns absoluten Hundeanfängern dabei geholfen, dass sich unsere Bonny rasch und problemlos in ihrem neuen zu Hause eingelebt hat.
Vom Besuch einer Hundeschule war Bonny sehr begeistert. Sie schloss dort mit einer Schäferhündin eine besonders innige Freundschaft.
Vom Spätsommer an haben Bonny und ich an einem "Begleithunde–Gehorsam– Verkehrssicherheits–Lehrgang" teilgenommen. Bonny war die jüngste Teilnehmerin in der Gruppe. Am 7. Dezember 2008, eine Woche nach Bonnys 1. Geburtstag, hat sie ihre Begleithunde-Prüfung abgelegt. Die Lehrgangsleiterin, diesmal als Beobachterin anwesend, war von Bonnys Leistung sehr angetan und ich war mächtig stolz auf sie. Da Bonny diese Ausbildung mit viel Freude absolviert hat, haben wir sie gleich für den fortgeschrittenen Kursus, angemeldet. 
Bonny hat auch sehr viel Sinn für Spaß und Spiel. Am liebsten tollt und rennt sie im Freien mit anderen gestandenen Hunden, die auch gerne sehr viel größer und schwerer sein dürfen als sie selbst. Wir haben das Glück, täglich in einem nahe gelegen Park auf ihre inzwischen vielen Spielpartner/innen zu treffen. Gerne hören wir dann die freudigen Begrüßungen und Zurufe, dass  Bonny kommt.
Da der Kerry Blue Terrier in unserem Umfeld eher selten zu sehen ist, werden wir immer wieder auf die Rasse angesprochen. Wir hören dann häufig (nur zu gerne), dass Bonny als schön und wegen ihres Temperaments bewundert wird. Kürzlich, als Bonny mal wieder so ganz in ihrem Element war und vor lauter Lebensfreude beim Laufen Luftsprünge vollbrachte, fragte man mich, ob sich Bonny noch nicht entschieden hätte ein Känguruh oder ein Hund zu werden.
Wie schlau und witzig, wie einfühlsam und zärtlich die Kerrys sind, hat uns Bonny gezeigt. Wir sind glücklich, sie zu haben.

Brigitte und Horst Höllein

Das abendliche Ritual

Vor kurzem passierte etwas absolut Erstaunliches: Ich esse abends immer einen Joghurt, den ich mir mit Obst in einer Schüssel fertig mache. Den leeren Joghurtbecher darf Queeny auslecken.
Danach hält sie mir – während ich meinen Joghurt auslöffele – ihren leeren Becher auffordernd hin. Sie hält den Becher dabei nur vorne mit den Schneidezähnen ganz gerade, so dass ich einen Löffel voll Joghurt hineingeben kann. Dann setzt sie den Becher auf den Boden und leckt ihn wieder blank. Das ist seit der Welpenzeit ein abendliches Ritual bei uns.
Nun hatte ich vor ein paar Tagen vergessen Obst einzukaufen und hatte also nur den Joghurt, den ich dann direkt aus dem Becher gegessen habe. So hatte Queeny das noch nie gesehen! Sie guckte mich ganz verwirrt an und lief dann raus.

Als sie wieder kommt, hat sie tatsächlich einen Satz Plastikblumentöpfe im Maul und hält mir die vor. Die Blumentöpfe (damit machen wir Leckerchen-Versteckspiele) und eine ganze Reihe weiteres Spielzeug liegt alles zusammen in einem Korb im Flur. Ich war sehr beeindruckt, zumal sie nicht irgendein Spielzeug wie z.B. ihre zusammengeknoteten Socken oder ihren Spielball gewählt hat sondern tatsächlich einen Behälter! Aber ich habe ja auch einen superschlauen Hund!

Liebe Grüße
Ihre Kuni Weaving

"Balou" – Der ideale Hund, gibt es diesen überhaupt?

Ja, für uns war Balou (Grando-Balou zur Saliergruft) der ideale Hund. Er hatte alles, was wir von einem treuen Vierbeiner wünschten und erhofften. Mit 8 Wochen kam er zu uns und fühlte sich gleich pudel- – Entschuldigung – terrierwohl. Er wurde schnell stubenrein und lernte bald kurze Zeit alleine zu Hause zu bleiben.
Der Welpentreff machte ihm viel Spaß und sein daraus erlerntes Sozialverhalten war ein Leben lang vorbildlich, er ging jedem Streit aus dem Weg, ganz cool!
Die Begleithundeprüfung war unser erstes Ziel, mit 20 Monaten haben wir mit 59 von maximal 60 Punkten als Beste die Prüfung bestanden. Aufmerksam und voller Eifer zeigte er dem Prüfer das Erlernte.

Ein so temperamentvoller und lernfreudiger Hund wie Balou war wie geschaffen für den Hundesport. Erst entschieden wir uns für Turnierhundesport, dann wurde Agility bei uns im Verein angeboten und Balou und ich fanden darin unsere wahre Leidenschaft! Wir haben viele Turniere bestritten und viele Erfolge gefeiert, bis hin zur höchsten Leistungsstufe, der A3 und mehrere Kreisgruppenmeistertitel.
Neben der sportlichen gab es da noch seine private Seite: Eer passte sich an unser Leben an, ruhig zu Hause, aber immer mit dabei, wenn es um Aktion, Spielen oder in den Urlaub fahren ging. Als Erster im Auto und als Letzter wieder raus, auch wenn es lange Reisen, wie in die Bretagne oder nach Schweden waren. Er machte alles mit, Bahnreisen, Schiff fahren, mit der Gondel und sogar mit dem Sessellift auf den Berg hinauf – Balou war immer mit dabei! Aber seine größte Leidenschaft war es, am Strand der Frisbee-Scheibe nachzujagen, davon konnte er nie genug bekommen.
Nachwuchs im Freundeskreis, Balou hatte viel Geduld mit den krabbelnden, unbeholfenen Babys. Später waren es heißbegehrte Spielkameraden. Durch ihn wurden sie zu Hundefreunden, und es ging eine Welt für sie unter, als sie von seinem Tod erfuhren.
Seine gute Erziehung machte ihn zum Vorbild und Vorzeigehund.
Mit 9 Jahren wurde bei ihm Prostatakrebs diagnostiziert und dieser war leider unheilbar! Diese Nachricht traf uns wie ein Schlag! Uns blieb nur noch übrig, ihm seine ausstehende Zeit so schön wie möglich zu gestalten. Es war uns klar, dass wir ihn erlösen würden, sobald er stark leiden sollte. Dieser Tag kam Ende November und seither gibt es ein großes Loch bei uns – Die Guten gehen oft zu früh! Unsere Freunde und Bekannten trauerten mit uns um unseren

Balou – den perfekten Hund

Kerstin Steiger

P.S. Wenn Sie auch einen Kerry-Blue-Terrier haben, werden Sie bestimmt sagen: So einen idealen Hund haben wir auch! Ich wünsche Ihnen noch viel Freude mit Ihrem Kerry.

War es reiner Zufall oder dachte Uczi wirklich mit?

Uczi und ich wollten zum Hundeplatz. Da fiel mir unten im Flur ein, dass ich vergessen hatte, das Fleisch für die Hunde aufzutauen. Ich ging mit ihm sofort in den Raum, in dem die Tiefkühltruhe stand, entnahm ein Paket Fleisch und legte es zum Auftauen in ein Waschbecken, das sich ebenfalls in einem anderen Raum im unteren Stockwerk befand. Dabei sagte ich zu Uczi: Das dürfen wir aber nachher, wenn wir nach Hause kommen, nicht vergessen!
Nach ca. 2 Stunden kamen wir wieder zurück und ich wollte gerade die Treppe nach oben gehen, doch Uczi versperrte mir diesen Aufgang. Er stellte sich so hin, dass sein Kopf in die Richtung zeigte, in der der Raum mit dem Waschbecken und dem Fleisch stand. Zuerst schaute ich ihn fragend an, bis mir klar war, ich habe ja das Fleisch vergessen.
Das hat mich so fasziniert und fragte mich, hat Uczi wirklich mitgedacht oder war sein Verhalten reiner Zufall?


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