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Welpen – viel Wissenswertes

Wenn ich zurzeit auch keine Welpen habe, bin ich als langjährige Kerry Halterin und verantwortungsbewusste Züchterin gerne bereit, Ihnen detaillierte und wichtige Informationen über diese Rasse zu geben. Besteht Interesse an einem Welpen, verweise ich nur an Züchter, die ihre Welpen verantwortungsvoll aufziehen und auch nach Abgabe dem Welpenkäufer stets ein wertvoller Berater und Betreuer sind.

Übrigens: Verträge, die gemacht werden,  an die sich manche Züchter im Eintrittsfalle selbst nicht halten, sind in den meistens Fällen rechtlich nicht haltbar. Fakt ist, dass jeder Welpenkäufer mit einem Züchter, auch ohne schriftlichen Vertrag, lt. BGB einen Vertrag hat, der allerdings rechtlich bindend ist.

An dieser Stelle finden Sie viele Tipps und Hinweise:

Warum ich meine Welpen mit 8 Wochen abgeben kann…
Augen auf vor'm Kerry-Kauf!
Welpen aus unserer Zucht
Wichtige Informationen zur ersten Welpenerziehung

 

Warum ich meine Welpen problemlos mit
8 Wochen bis 8 ½ Wochen abgeben kann…

Erstens:
werden meine Welpen von der ersten Minute an mit mir und der Mutterhündin, die natürlich zu mir ein äußerst vertrauensvolles Verhältnis hat, in ganz engem Kontakt aufgezogen.

Zweitens:
haben alle meine Welpen, sobald sie drei Wochen alt sind, sehr viel Kontakt mit vielen fremden Menschen.

Drittens:
lasse ich mich im Auslauf liegend von den Welpen schon früh genauestens inspizieren. Sooft wie möglich haben sie engen Körperkontakt zu mir und anderen menschlichen „Kletterburgen“.

Viertens:
leben die Welpen bei mir nicht nur in der Küche und Wohnung sondern auch im Freigehege mit einem großen Hundehaus. Sie werden von mir vom ersten Stockwerk dorthin getragen, so dass sie schon beim täglichen Auf- und Abtragen sehr viel liebevollen Kontakt mit mir oder evtl. auch mal fremden Personen aufbauen können. In diesem Freigehege können sich die Welpen problemlos, d.h. ohne dass sie in irgendeiner Art und Weise eingeengt sind, spielerisch austoben. Geräusche von Flugzeugen, Schlagen der Rotorblätter von Hubschraubern, Autobahn, Sanitäts- und Polizeisirenen lernen sie somit in ihrer vertrauten Umgebung und im vertrautem Rudel kennen. Viele Umweltreize sind für sie Alltag.

Fünftens:
Aufgrund der variablen Lebensräume lernen sie automatisch, sich an viele Untergründe und Umgebungen zu gewöhnen: Zeitungen zum Pipimachen, Vetbed zum Schlafen, Fließen, Rasen, Erde, Metallroste, dünne Holzbretter nebeneinander gelegt (Brücken ähnlich) labiler Kunststoff vom Welpentunnel, stabiler glatter Kunststoff von Fallrohren und Regenrinnen. Wenn die Welpen von Anfang an gelernt haben, sich auf so vielem verschiedenem Untergründen zu bewegen, werden sie später keine Schwierigkeiten mehr haben, sich problemlos überall zu Recht zu finden.

Sechstens:
spiele ich mit ihnen z.B. mit der Klatsche und dem aufspringenden Regenschirm. Dadurch werden die Kleinen an laute Geräusche gewöhnt und haben auch beim künftigen Besitzer, wenn er mit seinem neuen Familienmitglied im Regen spazieren geht, keine Probleme mit dem aufspringenden oder aufgespannten Schirm.

Da ich meine Welpen wie beschrieben aufziehe, werden sie geistig recht früh gefordert. Somit suche ich natürlich für meine kleinen Kerrys mit dem großen Wissensdrang Besitzer, die sich an meiner Aufzucht orientiert haben und angelehnt an diese auch weiterhin ihr neues Familienmitglied fordern und fördern. Jederzeit bin ich bereit zu helfen und meine erworbenen langjährigen Erfahrungen und neuesten Erkenntnisse weiter zu geben.

Augen auf vor'm Kerry-Kauf!

Woran erkennt man eigentlich einen guten, seriösen Züchter?
Einen guten, seriösen Züchter erkennt man an seiner Liebe zu und am Umgang mit seinen Kerrys im täglichen Leben. Lehnt ein Züchter den persönlichen, engen Kontakt und ein Zusammenleben mit seinen Kerrys in häuslicher Gemeinschaft ab, kann er niemals das Wesen und Verhalten dieser liebenswerten, anhänglichen und äußerst lernfreudigen Rasse beurteilen.
Wichtig ist, dass der Züchter den Rassestandard und die Zuchtbestimmungen kennt; er hat aber auch die Verpflichtung, sich über Wesen und Verhalten seiner Rasse, für die er letztendlich die Verantwortung übernommen hat, zu informieren und darauf einzustellen. Diese Kenntnis kann er aber nur erlangen, wenn er seine Hunde viel beobachtet. Tut er das nicht, so kann er auch niemals ein wertvoller und beratender Partner seiner Welpenkäufer sein.
Wichtig ist auch, dass ein guter Züchter  sich informiert, wohin seine Welpen kommen und wie sie gehalten werden. Oftmals nimmt man diverse Fragen eines Züchters übel, aber das sollte nicht negativ sondern positiv beurteilt werden. Letztendlich gilt doch:

"Mit dem Kerry leben, heißt ihn kennen." (me)

Welpen aus unserer Zucht

Aufzucht
Unsere Welpen wachsen im engsten Kontakt mit uns auf. Größten Wert legen wir auf eine der Natur angepassten Aufzucht. Unsere Welpen wachsen in einem Welpengehege mit grossem beheizbarem Hundehaus heran, in dem sie sich nach Herzenslust im Sommer wie im Winter austoben können.

Bewegung in frischer Luft ist für die Entwicklung des heranwachsenden Kerries äusserst wichtig. Um das Sozialverhalten zwischen Mensch und Tier zu fördern, spielen wir häufig mit den Welpen. Wenn sich die Kleinen draußen ausgetobt haben, dürfen sie zu uns in die Küche. Hier haben wir für die kleinen Racker extra einen grossen Welpenlaufstall aufgestellt. Sie werden nun mit allen im Haushalt anfallenden Geräuschen, wie Staubsauger, Geschirrspüler und Kaffeemaschine, Kochen usw. konfrontiert und somit auch an diese Geräuschkulisse gewöhnt.

Ihr Futter bekommen unsere Kleinen von Anfang an in einer eigenen Schüssel, an einem höhenverstellbaren Futterständer. Mit dieser Methode bereiten wir die Welpen auf die Mahlzeiten, die sie dann in ihrem neuen Zuhause alleine einnehmen müssen, vor. Damit der ausgewachsene Kerry seinen Herrn später an seine Futterschüssel lässt, gehen wir während des Fressens der Welpen mit der Hand in die Futterschüssel oder nehmen diese für kurze Zeit auch mal weg.

Abgabe unserer Welpen
Vor Abgabe unserer Welpen prüfen wir natürlich genauestens, wo unsere kleinen Racker ihr künftiges Zuhause haben werden. Unsere angehenden Welpenbesitzer erhalten von uns einen genauen Futterplan und eine Anweisung "Hinweise zur Haltung und Pflege des Welpen und Junghundes". Die Mitgabe von Futter für die nächsten 24 Stunden und darüber hinaus noch für ca. 14 Tage gefrorenes Fleisch, wie auch sonstige Beigaben, ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Damit wird die Umstellung des Welpen auf sein neues zu Hause für Mensch und Tier ganz wesentlich erleichtert.

Betreuung unserer Welpenkäufer
Das Allerwichtigste für uns ist es, mit unseren Welpenkäufern in Kontakt zu bleiben. Wir möchten unsere Babys auch weiterhin nicht aus den Augen verlieren und bei Fragen und Problemen den neuen Besitzern, und damit auch unseren Kerry-Kindern, helfen. Auch über nette Geschichten, über Photos mit oder von unseren Kerries, freuen wir uns sehr. Wenn Interesse besteht, unsere Kerries auf Ausstellungen zu zeigen oder Hundesport zu betreiben, sind wir natürlich darüber sehr erfreut und beim Einstieg auch jederzeit behilflich.

Wichtige Informationen zur ersten Welpenerziehung

Die ersten Spaziergänge sollten von Anfang an um sein Zuhause bzw. in der Umgebung, in der der Welpe lebt gemacht werden. Diesen Ratschläge gebe ich gern meinen Welpenbesitzern mit auf den Weg, denn falls der Welpe, aus welchem Grund auch immer, in einem unbeaufsichtigten Moment entkommt, weiß er dann zumindest, wohin er gehört.

Das wichtigste Kommando, das man einem Welpen von Anfang an beibringen sollte ist das Stehen. Dies sollte der Welpen von Anfang an lernen und zwar aus dem Grund, weil er beim Bürsten, Kämmen, Baden und auch Schneiden diese Haltung stets einhalten muss; geht man mit ihm auf eine Ausstellung, so ist das Stehen Bedingung beim Abfühlen durch den Richter. Auch beim Obedience, falls man diese Sportart wählt, wird die Stehübung aus dem Sitzen vor Betasten durch den Richter und Entfernen des Hündeführers gefordert. Ist man ein begeisterter Agility-Hundesportler so gehört das Stehen an den Kontaktzonen ebenfalls zu den ersten geforderten Kommandos.

Wie bringe ich diese Übung nun meinem Welpen, ohne Druck auf ihn auszuüben, bei?
Von Anfang an führe ich dieses Kommando ein und zwar an der Futterschüssel, die bei mir, wie bekannt, auf einem Futterständer steht. Ich sage das Wort: „Steh“ und zeige ihm, indem ich die Innenseite meiner Hand vor die Hinterhand aber zwischen die beiden Hinderläufe des Welpen lege und bei dem Kommando „Steh“ vorsichtig hochdrücke. So lernt der Welpe, was ich mit dem Kommando „Steh“ meine. Sobald er dieses Kommando richtig ausführt, bekommt er sofort sein Futter.
Man glaubt es kaum, wie der Welpe dieses Kommando schnell und freudig umsetzt und ihm die so wichtige Steh-Übung in Fleisch und Blut übergeht.

Das Bleiben ist fast ein lebensnotwendiges Kommando. Der Welpe, der junge oder aber auch ausgewachsene Kerry muss wissen, dass er in dieser Position so lange zu verharren hat, bis ihm ein Auflösungskommando, wie „Komm“ oder „Spring“ gegeben wird.Beispiel: Der Hund sitzt im Auto und die Tür wird geöffnet, der Hund springt auf die Strasse als ein Auto kommt… Bevor diese lebensbedrohliche Situation eintritt, sollte das Bleiben so lange geübt werden, bis es wirklich klappt. Ich gehe sogar soweit, dass ich die Tür offen lasse, ihm das Kommando „Bleib“ gebe  und mich dann vom Auto entferne. Wenn das Bleiben sicher geklappt hat, dann ist natürlich ein überschwängliches Lob „super hast du das gemacht“  und ein besonderes Leckerchen fällig.


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